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Gelungene Einweihungsfeier in MERKS MOTOR MUSEUM Am Samstag, den 2. April, wurde bei frühlingshaften Temperaturen Nürnbergs erstes Automuseum in der Klingenhofstraße 51 eingeweiht. Viele bekannte Nürnberger Persönlichkeiten waren gekommen, um gemeinsam mit Familie Merk zu feiern. Die stolzen, frisch gebackenen Museumsbesitzer strahlten mit ihren edlen Karossen um die Wette. MERKS MOTOR MUSEUM – ein Original, so wie sein „Macher" Im Museum kann man auch Claus Merks „erstes Auto" bewundern: den fast schon antiken Kinderwagen, in dem er als Kind durch die fränkische Heimat fuhr. Überhaupt trägt das komplette Museum seine liebvolle Handschrift: 99% der ausgestellten Autos hat Claus Merk selber überführt, denn sein größtes Hobby ist es, die Autos aufzuspüren und dann „heimzubringen".
Den weitesten Weg hat er dabei mit dem Opel Commodore zurückgelegt, nämlich von der Ostsee bis nach Nürnberg. Diese Überführungen geschehen immer mit einem Begleitauto, das sein Freund Hermann Fechter fährt. Natürlich haben die beiden mit den Jahren schon viele aufregende Geschichten bei ihren Fahrten erlebt, die Claus Merk auch bei Museumsführungen gerne zum Besten gibt. So hat jedes Auto im Museum seine ganz eigene Geschichte, die auch in Kurzform auf den Informationstafeln zu lesen sind.
Von kleinen Schätzen und einer ungebrochenen Sammelleidenschaft Merks Lieblingsstücke in seinem Museum sind laut eigener Aussage, neben seiner Frau, der rote Jaguar X-Type 240. Mit diesem ist er schon viele Rallyes erfolgreich gefahren, bei schlechtem Wetter auch mal pudelnass bis auf die Haut trotz Aufsteckdach, so erinnert er sich. Auch für den Mercedes W120, Baujahr '57, schlägt sein Herz ganz besonders. Darin sind er und seine Gattin 20 Jahre lang quer durch Europa gereist. Weitere Lieblingsautos sind der Porsche 356 A Coupé und der Maserati 3500 GT Baujahr 58. Claus Merk liebt es, auf Trödelmärkten betagte Schätze, besonders Schreibmaschinen oder Radios, für seine historischen Museums-Zimmer aufzuspüren. So fand das Ehepaar Merk im Italienurlaub auf dem Flohmarkt in Trevisio doch tatsächlich eine Schreibmaschine der ehemaligen Nürnberger Firma Bing zum Schnäppchenpreis. Angesichts dieser ausgeprägten Sammelleidenschaft können sich die Museumsbesucher wohl noch auf viele außergewöhnliche Ausstellungsstücke mit noch außergewöhnlicheren Geschichten freuen.
MERKS MOTOR MUSEUM - Ein „Familienprojekt" Merks Freund Hermann Fechter ist ein Bastler und technisches Genie. Schon früher reparierte dieser Motorräder daheim auf seinem Küchentisch. Dank seines Geschicks konnten nahezu alle Autos in MERKS MOTOR MUSEUM wieder instand gesetzt werden. Handfeste Unterstützung bekommt Claus Merk außerdem von seiner erstgeborenen Tochter Christine. Die studierte Betriebswirtin ist schon mit Oldtimern aufgewachsen und kann viele Modelle sogar am Anlassgeräusch erkennen. Da der Apfel bekanntlich nicht weit vom Baum fällt, fährt auch sie gerne Rallyes und ist überglücklich, ihr Hobby zum Beruf gemacht zu haben: Sie kümmert sich mit viel Liebe und Engagement um die organisatorischen Angelegenheiten des Museums.
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