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Home · CLASSIC JOURNAL · Szene Allgemein · Szene Allgemein · Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2011
Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2011 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. April 2011 um 20:29 Uhr
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alle Fotos: Andreas Stier

Packender Motorsport und tolle Sonderthemen begeisterten die Besucher bei den Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2011
Während der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark" vom 15. bis 17. April 2011 auf dem Hockenheimring erlebten rund 20.000 Besucher bei angenehmen Frühlingstemperaturen packenden Motorsport und überzeugende Sonderthemen.

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Heinz Weber winkte am Veranstaltungssonntag um 18.00 Uhr das letzte Rennen der insgesamt elf Serien unfallfrei und pünktlich ab. „Die über 300 Fahrer präsentierten guten und fairen Motorsport", freute sich der Rennleiter der Hockenheim Historic nach den drei erfolgreichen Tagen. Veranstaltungsleiter Wolfgang Huter hatte ebenfalls Grund zur Freude und hob dabei insbesondere das mit über 500 Fahrzeugen sehr gut frequentierte Markenclub-Areal hervor.

An Spannung kaum zu überbieten war wieder einmal der Lauf der Formel Junior-Rennwagen um die „FIA Lurani Trophy". Alle Fahrer der kleinen Monoposti mit nur 1100 Kubikzentimeter Hubraum demonstrierten höchstes fahrerisches Können und Pierre Tonetti musste in seinem Brabham BT6 bis zur letzten Kurve um seinen Gesamtsieg bangen. Mit den Fahrern John Fyda, Jens Rauschen und Erwin van Gelder reihten sich gleich drei Lotus 22 hinter dem schnellen Italiener ein. Der Amerikaner John Delaine konnte mit seinem deutlich unterlegenen rund 100 PS starken Lotus 18 zwar nicht ganz in der Spitzengruppe mithalten, überzeugte aber durch seine Fahrleistungen. So stieg er nach dem Formel Junior-Rennen gleich in seinen Tyrrell 002 Formel 1. Mit dem ältesten Fahrzeug der „FIA Historic Formula One" kämpfte sich der Amerikaner in das vordere Mittelfeld. Dominiert wurde dieser Lauf jedoch von Bobby Verdon-Roe mit seinem McLaren MP4/1B-6. Der Brite fuhr mit 1:34,405 eine wirklich fabelhafte Zeit und schlug damit den Zweitplatzierten Steve Harley mit seinem Arrows A4 um über drei Sekunden.

Die Ränge füllten sich auch bei dem packenden Lauf der „Historic Formula 2", einem Schlagabtausch der beiden March-Piloten Martin Stretton und Matthew Watts. Stretton kam durch eine rutschende Kupplung beim Start von der Pole nicht richtig weg und bog erst als Sechster in die Nordkurve ein. Durch seine beherzte Fahrweise kämpfte er sich jedoch noch auf Platz 2 vor. „Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden und nächstes Jahr bei dieser herausragenden Veranstaltung bestimmt wieder dabei", erklärte der sympathische Engländer.

Höchstleistung wurde auch bei der Präsentation der beiden Formel 1-Boliden von Toyota erbracht. Die Firma Fuchs Neue Technologien GmbH & Co.KG präsentierte den TF 104 des Jahres 2004 von Jarno Trulli und Olivier Panis sowie den für die Saison 2005 gebauten TF 105 derart professionell, dass sich die Zuschauer wie bei der Formel 1 fühlten. „Diese Art der Motorsport-Präsentation zum Anfassen zeichnet die Hockenheim Historic aus.", erklärte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler erfreut nach dieser Vorstellung.

AuIMG_9607ch Tobias Aichele hatte Grund zur Freude. „Das erste Treffen historischer Transporter von Rennfahrzeugen war ein voller Erfolg. Wir hattIMG_9609en 15 ausgesuchte Exponate und die Zuschauer flanierten ununterbrochen durch das Display dieser besonderen Fahrzeuge und zeigten großes Interesse. Mit dem originalen Fiat 642 RN 2 Bartoletti-Transporter der Scuderia Ferrari mit dem Ferrari 250 Testarossa auf der Ladefläche und dem Alfa Romeo P3 als ergänzendem Exponat, wurde die Messlatte in dieser Kategorie gleich zum Auftakt sehr hoch gelegt. Doch ich habe trotzdem für das nächste Jahr wieder ein Highlight parat", macht der Verantwortliche für Sonderthemen neugierig.

Diese Ferrari-Kombination konnte auch einen der begehrten Pokale der Design-Hochschule Pforzheim ergattern. Prof. James Kelly zeichnete auch dieses Jahr wieder mit 20 seiner Studenten die schönsten Exponate der Kategorien Formel-Fahrzeuge, GT- und Tourenwagen, Sportprototypen sowie historische Transporter aus. Gewonnen haben Willi Balz mit dem Renntransporter, Leo Schiewek mit dem Sportprototyp Chevron B 16, Leopold Hrobsky mit dem Formel 1 Ferrari 312B3 sowie Pieter Boel mit dem wunderschönen GT Iso A3C. „Die Hockenheim Historic ist die einzige Veranstaltung überhaupt, bei der die Ästhetik und das Design von Rennfahrzeugen derart gewürdigt werden", hob Kelly bei der Preisübergabe hervor.

Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, zeigte sich zufrieden über die gelungene Auftaktveranstaltung am Hockenheimring: „Die Hockenheim Historic haben mit ihrem vielfältigen Angebot an fantastischen Rennserien, einem tollen Rahmenprogramm und zahlreichen Highlights ihrem Ruf als Top-Event wieder alle Ehre gemacht. Freuen wir uns schon jetzt auf die erfolgreiche Fortführung der Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2012. "

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2011 um 16:34 Uhr
 

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