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Home · CLASSIC JOURNAL · Szene Allgemein · Szene Allgemein · JIM CLARK-REVIVAL am EuroSpeedway Lausitz
JIM CLARK-REVIVAL am EuroSpeedway Lausitz PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 26. April 2009 um 21:26 Uhr
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Jim Clark war vermutlich einer der besten Rennfahrer in der Formel-1-Geschichte. Er ist Vorbild für viele F1-Piloten, die nach ihm kamen und auch Weltmeister wurden (z.B. Alain Prost, Jackie Stewart und Ayrton Senna). Mit seinen 25 Siegen, in denen zur Fahrer-Weltmeisterschaft zählenden Grands Prix, war er bis zu seinem Tod derjenige, der die F1 am häufigsten gewonnen hat.


Geboren wurde er in Schottland als Sohn eines Schafzüchters. Nach Beendigung der höheren Schule in Edinburgh machte er eine Lehre als Landwirt im elterlichen Betrieb.
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Erst als er mit 18 Jahren den Führerschein bekam, fing er an sich für den Rennsport zu interessieren und nahm an lokalen Clubrennen in Schottland teil. Diese Rennen bestritt er mit deutschen Fahrzeugen (DKW und Porsche). Und er gewann!
Für die ersten größeren Rennen stellte ihm eine private Renngemeinschaft einen Jaguar D-Typ zur Verfügung und er gewann auch hier auf Anhieb. 1958 startete er bei 33 Rennen, von denen er 20 gewann und viele Plätze unter den ersten drei erreichen konnte.
Diese Auflistung seiner Erfolge lässt sich hier jetzt beliebig fortsetzen, aber diese Informationen findet man auf vielen anderen Stellen im Internet.
Auch, dass er 1961 in den bis dahin schwersten Unfall der Formel-1-Geschichte verwickelt war (Monza), bei dem der Deutsche Rennfahrer Graf Berghe von Trips in seinem Ferrari ums Leben kam, ist den meisten Enthusiasten bekannt.
1967 kam es dann auf dem Hockenheim-Ring zu einem folgenschweren Unfall, bei dem der 32-Jährige, in dem für ihn völlig unbedeutenden Rennen, gegen einen Baum prallte und  tödlich verunglückte.
Es ist zwar nahe liegend, dass die „Jim Clark-Gedächtnisrennen" und später dann die jährlich stattfindenden „Jim Clark-Revival" in Hockenheim ausgetragen wurden. In 2008 wurde dort sogar ein Denkmal für den Rennfahrer erstellt und anlässlich des JIM CLARK - REVIVAL 2008 eingeweiht - aber in 2009 ist alles anders.
Unter anderem waren es Termingründe in Hockenheim, welche zu einem Ausweichtermin und zu einem alternativen Austragungsort für das „JIM CLARK - REVIVAL 2009" führten.
Einerseits ist Ronny Bredhauer, der diese Veranstaltung seit über 5 Jahren mit großem Engagement organisiert, nicht nur glücklich über den Umzug zum EuroSpeedway Lausitz, auch wenn die Rennstrecke gut geeignet ist, um ein so umfangreiches Event zu veranstalten.
Andererseits sagt er, dass Jim Clark, auch wenn er dort nie gefahren ist, auch dort gefahren wäre, wenn diese wunderbare neue Rennstrecke schon damals gebaut gewesen wäre.
Aber egal wie, wir können auch in 2009 den fairen Wettstreit zwischen fantastisch  restaurierten Fahrzeugen mit ihren Fahrern erleben. Fair, so wie Jim Clark immer auf der Rennstrecke war. Es bleibt zu hoffen, dass es auch nach 2009 in Sinne von Jim Clark fair weiter  geht.
Möglicherweise ist dann das „6. JIM CLARK - REVIVAL 2010 (the Original on Tour)" auf einer weiteren, alternativen Rennstrecke. Herr Bredhauer wird sicher etwas Angemessenes für Fahrer und Zuschauer finden.
Weitere umfangreiche Informationen finden Sie auch auf www.jimclark-revival.com


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Oktober 2009 um 19:35 Uhr
 

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