| Neue Oldtimer-Definition dank FIVA |
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| Samstag, den 01. November 2008 um 20:29 Uhr | |||
Die Bundesregierung hat am 5. 11. 2008 ein Gesetz verabschiedet, das für neue, umweltfreundliche Autos zwei Jahre Steuerfreiheit vorsieht. Es ist sicher eine gute Idee, durch den Kauf eines umweltfreundlichen Neuwagens, etwas für die Umwelt zu tun. Noch besser wäre, wenn nur Autos, die mit einem Bank-Kredit finanziert wurden, in den Genuss dieser Steuerfreiheit kämen. Dadurch würden auch Banken die Möglichkeit bekommen, die Welt zu retten.Natürlich wissen Sie, dass man uns hier etwas vorgaukeln möchte. Warum eigentlich Oldtimer steuerfrei sein müssten, sehen Sie in dem Bericht im Anhang. Nicht nur unsere gewählten Vertreter in Berlin, sondern auch die nicht gewählten Interessensvertreter im Oldtimerbereich (Oldtimer-Weltverband FIVA und auch der ADAC) ziehen am gleichen Strang. Auf der Generalversammlung am 25.10.2008 hat die FIVA die neue Definition für historische Fahrzeuge verabschiedet. Das Eintrittsalter für Oldtimer wird von 25 auf 30 Jahre erhöht. Gleichzeitig sollen, laut offizieller FIVA-Definition, Straßen-Fahrzeuge künftig nur noch dann als Oldtimer gelten, wenn deren Nutzung nicht auf täglichen Transport ausgerichtet ist. Hier der Original Text (laut ADAC) A historic vehicle is a mechanically propelled road vehicle
Ein historisches Fahrzeug ist ein mechanisch angetriebenes Fahrzeug
Schade ist auch, dass Jungtimer nicht mehr erhaltenswert sein werden. Auch wenn es mich selbst nicht wirklich interessiert, ob ein Golf III erhalten oder verschrottet wird, so müsste doch zumindest unsere weltweite Interessensvertretung daran interessiert sein. Offenbar ein Irrtum. Viele Enthusiasten haben vermutet, dass für den ADAC wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen, als er die DEUVET als Oldtimervertreter ausgebootet hatte. Einige von uns hatten sich eine stärkere Vertretung von Oldtimer-Interessen erhofft. Bei der Feinstaubverordnung ist es gelungen Schlimmstes zu verhindern. Dem ADAC? Vielleicht, aber möglicherweise hat sich auch die Interessenvertretung des KFZ-Handwerks helfend eingeschaltet.Im Oldtimer-Bereich steckt ein milliarden-schweres Umsatzpotential, das ganz sicher Schaden genommen hätte. Möglicherweise greifen diese jetzt noch ein weites Mal ein, um auch in diesem Fall zu helfen, damit nicht noch mehr den Bach runter geht.. Zur Umweltfreundlichkeit von Oldtimern sehen Sie mehr in dem Vergleich zwischen einem VW-Lupo und einem Morris Minor-Oldtimer: Vergleich VW Lupo - Morris Minor 2.40 MbMit freundliche Genehmigung des " British Classic Cars Magazins".
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. November 2008 um 14:13 Uhr |
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Die Bundesregierung hat am 5. 11. 2008 ein Gesetz verabschiedet, das für neue, umweltfreundliche Autos zwei Jahre Steuerfreiheit vorsieht. Es ist sicher eine gute Idee, durch den Kauf eines umweltfreundlichen Neuwagens, etwas für die Umwelt zu tun. Noch besser wäre, wenn nur Autos, die mit einem Bank-Kredit finanziert wurden, in den Genuss dieser Steuerfreiheit kämen. Dadurch würden auch Banken die Möglichkeit bekommen, die Welt zu retten.
Bei der Feinstaubverordnung ist es gelungen Schlimmstes zu verhindern. Dem ADAC? Vielleicht, aber möglicherweise hat sich auch die Interessenvertretung des KFZ-Handwerks helfend eingeschaltet.
Vergleich VW Lupo - Morris Minor