Ein besonderes Museum mit lokaler Bedeutung
Die Besonderheit an MERKS MOTOR MUSEUM sind die vielen Ausstellungsstücke aus lokaler Produktion. So stammen zum Beispiel die 20 Motorräder aus den ehemals 14 Nürnberger Motorradfabriken, darunter Victoria, Zündapp, Hecker und Mars. Eine echte lokale Rarität ist auch das Feuerwehrauto von Faun-Magirus (Fahrzeugbau Ansbach und Nürnberg), dessen komplette Karosserie in Nürnberg hergestellt wurde. Aber noch ein weiteres Charakteristikum zeichnet das neue Museum aus: Hier findet man „Jedermanns Brot- und Butterauto" wie den Ford P3, Renault R4 oder sogar den Lloyd Alexander TS. Diese wunderbar erhaltenen Auto-Ikonen erwecken Kindheitserinnerung wieder zum Leben.
Nicht nur Autoliebhaber kommen auf ihre Kosten
Darüber hinaus hat das Museum aber noch weit mehr zu bieten: In der so genannten „Meisterbude" gibt es 62 historische Schreibmaschinen der einstigen Triumph Werke AG Nürnberg zu bestaunen. Zudem sind zahlreiche Modellautos, Radios der regionalen Marken Grundig und Simonetta sowie Claus Merks umfangreiche Dosensammlung ausgestellt. In seine Kindheit zurückversetzen lassen kann man sich unter anderem bei der Betrachtung der beiden historischen Zimmer: dem original Büro der Gebrüder Schlee aus den 50er Jahren und „Omas Küche". Die Videoecke, in der alte Nürburgringfilme gezeigt werden, begeistert Jung und Alt gleichermaßen.
Einrichtungen
Im museumseigenen Fachgeschäft gibt es verschiedenste Modellautos, vorwiegend Modelle der seit 1851 in unserer Region ansässigen Firma Bub, sowie Oldtimerfachliteratur zu erstehen. Auch seltene Oldtimerfachzeitschriften und Hefte aus den 80er Jahren werden hier angeboten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Das Museum wird jeden Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr und Dienstag sowie Mittwoch nach Vereinbarung geöffnet sein. Der Eintritt kostet 6 €, ermäßigt 4 €, Familienkarte 15 €, Gruppenpreis (12 Personen) 40 € und die Jahreskarte 65 €. Führungen gibt es nach Vereinbarung zu einem Preis von 20 €.
Kostenlose Parkplätze finden Sie vor dem Haus. Außerdem verfügt das Museum über eine gute U-Bahn-Anbindung (Haltestelle Herrnhütte).