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Am 30.04.2011 hat das zweites Italientreffen im Ofenwerk stattgefunden.
Maranello. Welchem Autofan wird nicht warm um's Herz, wenn diese norditalienische Kleinstadt Erwähnung findet? Die Heimat einer der faszinierendsten Automarken der Welt schien am vergangenen Wochenende jedoch geografisch völlig verrückt zu sein.
Eine ganze Armada von Ferraris hatte sich am Samstag, den 30.04.2011 zum 2. Italientreffen im Nürnberger OFENWERK eingefunden. Hunderte von Besuchern staunten nicht schlecht als Mitglieder zweier in Nordbayern ansässiger Ferrari-Clubs, quasi im Formationsflug, einliefen. Ein Bild, das man sicher nicht jeden Tag geboten bekommt.
Rennautos für Jedermann Für mindestens genauso viel Aufsehen sorgte eine ganz andere italienische Sportwagenmarke: Abarth. Wer erinnert sich nicht an deren Flut von Siegen in den Tourenwagen-Rennen, vornehmlich in den 60er Jahren? Vor wenigen Jahren hat Fiat die Marke wieder aufleben lassen und bundesweit überhaupt nur 40 Händler lizensiert, diese für jedermann bezahlbaren Spaßmobile zu vertreiben. Glück für die Besucher des Italientreffens: Vier der teilweise limitierten, aktuellen Abarth-Modelle konnten ausfühlich inspiziert und Probe gesessen werden. Das Autohaus Filip aus Fürth hatte sie mitgebracht und versprochen, dass alle Interessierten nach vorheriger Terminvereinbarung auch jederzeit eine Probefahrt machen können.
Emotionalität pur Seit über hundert Jahren begeistern italienische Automobile PS-Freunde auf der ganzen Welt. Denn „Italiener" sehen nicht nur toll aus, sie sind vor allem rassig, temperamentvoll und elegant. Das demonstrierten die vielen italienischen Old- und Youngtimer von Alfa bis Zagato. Hunderte von Besuchern waren hingerissen von der südländischen Atmosphäre im Nürnberger OFENWERK.
Verwöhnung der Sinne Doch nicht nur für die Augen gab es „bella italia", sondern auch viele andere Sinne wurden an diesem Tag verwöhnt. So bot das Gastro-Team des OFENWERKs beim Front-Showcooking italienische Pasta und andere Leckereien, „Mr. Dolce Vita" Pino Barone sorgte für die musikalische Unterhaltung und begleitet wurde das Ganze von der Sonne, die fast den kompletten Tag über für italienische Momente sorgte.
Ehrung der schönsten Italiener Höhepunkt des Tages war die Prämierung der drei schönsten italienischen Fahrzeuge. Eine fachkundige Jury bewertete die Autos vor allem nach optischen Kriterien und dem Originalzustand. Sieger wurde ein Fiat 500, Bj. 1957 von Jürgen Walter, den zweiten Platz belegte Rainer Ruis mit seinem Ferrari 330 GTS-Spider, Bj.1967 und als Dritter wurde ein Alfa Romeo Giulia Spider Veloce, Bj. 1966, ausgezeichnet, dessen Besitzer Friedrich C. Bayer aus Leipzig zum Italientreffen angereist war. Insgesamt zeigten sich Veranstalter und Besucher des zweiten bundesweiten Italientreffens zufrieden und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Ansprechpartner und mehr Informationen finden Sie unter: OFENWERK - Zentrum für mobile Classic
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