|
There are no translations available.
Welche Rostschutzmitteln wir favorisieren, dass ist in vielen Berichten auf www.ClassicIndex.eu beschrieben. Dass wir mit unseren Ratschlägen richtig liegen, dass wurde in Tests von der Universität Oldenburg und Autobild, Markt und anderen belegt. Aber das ist nicht das Ende der Fahnenstange, denn auch bei alten Autos und beim Rostschutz ist die Zeit nicht stehen geblieben. Nach dem Bericht „ Holen auch Sie sich Ihr Fett wech " haben wir viel Bestätigung bekommen. (Sehen Sie auch: http:/Rostschutz-Berichte ) Ein guter, rostarmer Zustand kann mit den Gewinner-Kriechfetten der Tests über viele Jahre gesichert werden. Bei diesem alten Jaguar ist jedoch eine Vollrestauration unumgänglich. Fett hilft da nicht mehr.
Da sind andere Mittel und Techniken anzuwenden. Hier muss zunächst der Rost vollkommen beseitigt werden. Aber wie?
Sandstrahlen
Das Problem beim Sandstrahlen ist, dass beim Abtragen von Metall ein Ungleichgewicht der Spannungen im Blech erzeugt wird. Das kann zum Verzug der Teile führen. Heute gibt es Oldtimer- Spezialisten, die mit völlig neuen und sehr schonenden Strahlmitteln arbeiten. Zum Beispiel mit Soda, oder auch mit dem Eisstrahlverfahren. Das Ergebnis ist eindeutich besser als mit Korund, Schlacken oder ähnlichen stark abrasiven Mitteln.
Abbeizen
Das Verfahren ist aufgekommen, als Weichholzmöbel mit Ätznatron entlackt wurden. Beim Entlacken von Oldtimern wurden weit schärfere Mittel (z.T. Säuren) eingesetzt. Das Problem ist hierbei, dass sich diese Mittel in Falzen und Überlappungen festsetzen und dass der Ätzprozess in den Spülprozessen nicht sicher unterbrochen werden konnte. Aber auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben. Heute werden spezielle Lösungen (Glykoläthergemisch) eingesetzt, die auf die jeweiligen Anwendungsfälle genau abgestimmt sind. Gespült wird mit speziellen Passivierungsmitteln, die den Prozess nicht nur unterbrechen, sondern auch einen ersten Rostschutz erzeugen. Der abgebeizte Jaguar E-Type auf diesem Foto (rechts) bei Firma "BRITCLASSIC", wartet so schon länger auf seine Restauration. Flugrost oder ähnliches hat sich trotzdem nicht gebildet.
KTL-Verfahren
Die kathodische Tauchlackierung, ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem das Werkstück in einem Tauchbad beschichtet wird. Eine sehr detaillierte Beschreibung finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Kathodische_Tauchlackierung. .
Auch hierzu haben wir von verschiedenen Seiten Informationen und Bildmaterial bekommen. Der Prozess wird in mehreren Schritten durchgeführt. Zunächst wird das Fahrzeugteil in verschiedenen Bädern entrostet / entfettet und immer wieder gespült. Auch eine chemische Verzinkung ist in diesem Prozess möglich. Wesentlich bei diesem Verfahren ist, dass der Lack überall sehr gleichmäßig aufgetragen wird. Auch in Hohlräumen und sogar in überlappenden Blechbereichen. Bei Wikipedia steht dazu: „gut für das Lackieren komplizierter Strukturen". Um auch Hohlräume beschichten zu können und um Luftblasen zu vermeiden, haben einige Spezialisten Drehvorrichtungen, auf denen ganze Karosserien aufgespannt werden können.
Resümee:
Bei einigen Firmen durfte ich mir Teile (auch Serienteile von Neuwagen wie Smart , Opel und ander Marken) und ganze Fahrzeuge ansehen. Meine Bedenken zum Chemischen-Entlacken sind ganz offensichtlich überholt. Was das KTL-Verfahren betrifft, da war ich richtig aus dem Häuschen. Die Teile / Karosserien sind von Neuteilen nicht zu unterscheiden. Der originale Neuzustand ist zumindest erreicht und bei KTL-beschichteten Teilen deutlich übertroffen. Adressen und Ansprechpartner finden Sie unter „ Rostschutz ". Weitergehende Antworten bekommen Sie bei den dort aufgeführten Spezialisten.
Transport:
In der Rubrik "Transport" finden Sie Firmen, die auch entkernte Karosserien (auch ohne Achsen) transportieren können. Die Firma "carloft24" ermöglicht den Transport sogar in der Drehvorrichtung für die Beiz- und KTL-Prozesse.
|