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Die grüne Gefahr!?

Ist die freie Fahrt für Oldtimer in Umweltzonen in Gefahr!
Die Grünen möchten lt. DEUVET die Oldtimer-Ausnahme zum Fahrverbot in Umweltzonen abschaffen.
Ob die freie Einfahrt für Oldtimer in Umweltzonen, bei grüner Regierungsbeteiligung, wirklich in Gefahr ist, das wissen wir nicht. Die Presseinfo der Deuvet möchten wir Ihnen dennoch nicht vorenthalten.

Wir sollten aber bedenken, dass ca. 2/3 der Energie, die ein neues Fahrzeug während seiner Nutzungsdauer verbraucht, bei seiner Herstellung anfällt. Ein Oldtimer ist bereits vor vielen Jahren erstellt worden. Vergleicht man die ab jetzt anfallenden Emissionen, dann hat selbst ein 0-Liter-Neuwagen keine Chance gegen das alte Auto zu gewinnen. Der Morris Minor - Spezialist Charles Ware hat das schon vor vielen Jahren erkannt und diese Fahrzeuge daher, mit einigen Maßnahmen, für eine tägliche Nutzung verändert. Nicht immer, aber oft kann das eine sinnvolle Alternative zu einem modernen Fahrzeug sein. Ein liebenswerter H-Oldtimer bleibt ein solches Fahrzeug aber in jedem Fall.

PS 120MPH 800
Cabrio-von oben-800
IMG 0234
Im-Regenwald
KleinAnfangen-800
Käsemarkt 800
MMPferd
Millie-800
Morris-Uebersicht-800
NL 2014  3
Pulvermaar 800
Speicherstadt 800
TeaTime 800
Top-orig-SII-800
Traveller-Treffen 800

Hier der Bericht der Deuvet zu den "grünen" Ideen.

Freie Fahrt für Oldtimer in Umweltzonen in Gefahr!
Die Bundestagsfraktion der Grünen hält die Ausnahmen von Fahrverboten in Umweltzonen für Oldtimer mit H-Kennzeichen für grundsätzlich falsch. Bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen nach der Bundestagswahl 2017 müssen die Besitzer von historischen Fahrzeugen damit rechnen, dass diese Regelung abgeschafft wird. Sowohl bei einer schwarz-grünen, als auch bei einer rot-rot-grünen Koalition ist davon auszugehen, dass sich die Grünen bei diesem für die anderen Parteien nicht besonders wichtigem Thema durchsetzen werden. Diese Sorgen äußerte DEUVET-Präsident Peter Schneider am Rande der Jubiläumsfeier des Bundesverbands für Clubs klassischer Fahrzeuge in Ladenburg.
Der DEUVET hat bereits für den 16. Januar 2017 ein weiteres Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle MdB (CDU) im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur terminiert, um den Standpunkt der Oldtimerbesitzer eindeutig und mit Fakten zu vertreten. Zugleich beginnt der DEUVET eine Kampagne zur sachlichen Aufklärung der Verkehrspolitiker aller Parteien in Bund und Ländern und bringt in Erinnerung, dass gerade die am Tourismus interessierten Orte den wenigen Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen in ihrem Stadtkern sehr
aufgeschlossen gegenüberstehen. Allerdings äußert Schneider sein Bedauern, dass in dieser wichtigen Zukunftsfrage der DEUVET nur von seinen Mitgliedsclubs und einigen Fördermitgliedern unterstützt wird. Schneider: „Den größten Teil der Oldtimerszene scheint es nicht zu interessieren, ob sie morgen noch mit ihren historischen Fahrzeugen uneingeschränkt fahren können“.

DEUVET Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge e.V.
Präsident Peter Schneider

Wir haben bei den Grünen nachgefragt:

Hier die Antwort dazu:
Bei dem Artikel der Deuvet handelt es sich um eine Falschmeldung. In der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen gibt es keine Bestrebungen, Oldtimer aus Umweltzonen auszusperren.

Ich hoffe ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten.
Mit freundlichen Grüßen

Hans-Christian Mrowietz
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bundesgeschäftsstelle
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin

Wir wurden auch auf der Website der Deuvet Fündig:

Hier die offizielle Antwort der Grünen, die Herr Schneider / Deuvet auf seine Anfrage zu dem Thema bekommen hat. Ganz eindeutige Antwort, die nicht zu der Presseinfo passt. Hier als PDF-Original.

Dienstag, 15. November 2016
Jürgen Feye-Hohmann
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